USA und Kanada

Unser komfortabler Flug von Frankfurt nach Seattle

Heute ist der Tag der Abreise zu unserer beinah dreiwöchigen Rundreise durch den Pazifischen Westen der USA und einem kurzen Abstecher nach Vancouver in Kanada. Nach wochenlanger Vorbereitung und Reiseplanung geht es endlich los. Okay, ich beklage mich nicht. Die Reiseplanung gehört für mich zum Urlaub dazu, und ich genieße sie fast genauso wie den Urlaub selbst.

Um 9 Uhr bringen meine Eltern Stefan und mich zum Flughafen Düsseldorf. Unser Flug von Düsseldorf nach Frankfurt geht um 11:45 und ist super kurz. Kaum sind wir gestartet, da landen wir auch schon wieder.

Gateway A42, der äußerste Zipfel dieses Terminals am Flughafen Frankfurt/Main
Gateway A42, der äußerste Zipfel dieses Terminals am Flughafen Frankfurt/Main

In Frankfurt haben wir genügend Zeit zum Umsteigen. Zeit genug also, um den schönen alten den Virtual Cache RWY 42 machen zu können.

Weiter geht es zum Terminal C, wo die internationalen Flüge starten. Nach einiger Zeit stoßen vier Geocacher aus Köln zu uns, die im selben Flieger sitzen werden. So vergeht die Wartezeit wie im Flug.

Beinfreiheit in der Comfortclass (heißt heute Businessclass) bei Condor
Beinfreiheit in der Comfortclass (heißt heute Businessclass) bei Condor

Im Flugzeug machen wir es uns in Erwartung eines 11 Stunden Fluges erst einmal bequem. Plötzlich steht eine sehr forsche junge Dame vor uns: „Entschuldigung, Sie sitzen auf meinem Platz“. „Kann gar nicht sein, hier sehen Sie unsere Bordkarte“. Und während die junge Dame etwas fragend um sich schaut, steht eine Flugbegleiterin neben uns. „Entschuldigung, sind Sie das Ehepaar Bohm?“. Wir nicken bejahend. „Prima, wir haben eine Überbuchung. Sie sitzen heute in der Comfort Klasse.“. Bähm, das dumme Gesicht der jungen Dame – unbezahlbar.

Also packen wir wieder unsere sieben Sachen und folgen der Flugbereiterin in die erste Klasse der Condor Fluggesellschaft. Was für ein Genuß dieser Flug. Die Beine ausstrecken, den Sitz weit nach hinten legen, Essen von richtigen Tellern mit richtigem Besteck. Man wird fürstlich umsorgt, so das die 11 Stunden Flug umgehen wie nichts.

Das ist nur ein Gang des 4 gängigen Mittagessens, das wir an Bord genießen durften
Das ist nur ein Gang des 4 gängigen Mittagessens, das wir an Bord genießen durften

Nach den üblichen Routinen bei der Homeland Security gehen wir zum Gebäude der Leihwagenfirmen. Wir dürfen uns unseren SUV aus der Choice Lane auswählen. Das ist voll cool in den USA. Man bekommt keinen bestimmten Wagen zugewiesen, sondern man kann aus einer Reihe von Autos der Klasse, die man gebucht hat, auswählen. Wir entscheiden uns, wir sind ja schließlich in Amerika, für einen Chevrolet Equinox AWD.

Die ersten beiden Nächte verbingen wir in Seattle im College Inn. Uns wird von einer freundlichen Mitarbeiterin ein Zimmer zugewisen, das wir kurz darauf betreten. Wir suchen leider vergeblich nach dem Badezimmer. Auf Nachfrage in der Rezeption bekommen wir die Erklärung. Das Hotel hat „European Standard“, was bedeutet, das die Duschen und Toieletten auf dem Flur sind. Wir kommen die Amerikaner bloß darauf, das es in Europa Standard ist, kein Bad auf dem Zimmer zu haben? Naja, die Sanitären Anlagen sind sauber und es großzügig. Eine kleine Umgewöhnung für mich, aber für zwei Tage ist das schon OK.

Obwohl ich in der Nacht totmüde bin, kann ich nur schlecht schlafen. Des Jetlag, die ungewohnte Umgebung und die Aufregung, wieder in den USA zu sein, sind doch zu viel für mich, um entspannt in den Schlaf zu sinken.

Hallo, ich bin Heike. Geboren bin ich am linken Niederrhein, wo ich zusammen mit meinem Mann Stefan lebe. Meine Reisen finanziere ich als freiberufliche IT-Beraterin, sitze also die meiste Zeit am Schreibtisch. Meine Leidenschaft gilt allem, was mich aus dem Haus bringt: dem Reisen, Tagesausflügen, Wochenend- und Städtetouren. Und wenn ich dann wieder zu Hause bin, teile ich meine Eindrücke darüber gerne mit euch auf meinem Reiseblog.

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