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Atlanta: Die Heimat von Coca-Cola und CNN

Reicht ein Tag in Atlanta? Eigentlich ist ein Tag zu wenig, finde ich. Bei der Planung unserer Reise habe ich darüber nachgedacht und entschieden, daß ein Tag in Atlanta ausreicht. Im Nachhinein wären es besser zwei Tage gewesen. Warum? Nun, das werdet ihr im folgenden erfahren.

Die meisten von euch werden bestimmt in Atlanta starten, wenn sie eine Rundreise machen. Wir sind in Nashville, Tennessee gestartet und Atlanta ist die vorletzte Station unserer Rundreise durch die Südstaaten der USA. Der Flug mit British Airways nach Nashville war um einiges günstiger als nach Atlanta. Und der verhältnismäßig kleine Flughafen viel entspannter. Das ist auch nicht so verkehrt, wenn man nach einem langen Flug mit wenig Schlaf ankommt.

Stone Mountain

Wie dem auch sei. Weil wie früh aufstehen – und eine stramme Fahrt von Charleston in South Carolina machen – holen wir einen halben Tag mehr in Atlanta heraus. Denn was ich bei der Planung der Reise übersehen hatte: in Atlanta gibt es einen ziemlich beeindruckenden Monolithen: den Stone Mountain.

Von hier aus sieht der Stone Mountain eigentlich gar nicht so hoch aus. Er ist aber tatsächlich 530 m hoch.
Von hier aus sieht der Stone Mountain eigentlich gar nicht so hoch aus. Er ist aber tatsächlich 530 m hoch.

Der Granitfelsen ist nach eigenen Angaben der größte der Welt. Ob er es ist oder nicht, auf jeden Fall ist der Felsen beeindruckend. Hier kann man einen ganzen Tag verbringen, denn der Park ist einerseits ein wunderbarer Ort zum Spazierengehen oder einfach mit der Familie grillen.

Mit der Seilbahn kann man bequem auf den Stone Mountain fahren. Sportliche Menschen joggen die 500 m sogar hoch.
Mit der Seilbahn kann man bequem auf den Stone Mountain fahren. Sportliche Menschen joggen die 500 m sogar hoch.

Wir möchten jedoch aus Zeitgründen nur auf den Felsen hinauf. Man kann entweder hoch wandern oder mit einer Seilbahn hochfahren. Sportliche Menschen joggen den Stone Mountain sogar hoch. Ich bin nicht sportlich, also nehme ich die Seilbahn. Die Aussicht von hier oben ist toll.

Die Aussicht von oben ist echt toll. Im Hintergrund sieht man die Skyline von Atlanta.
Die Aussicht von oben ist echt toll. Im Hintergrund sieht man die Skyline von Atlanta.

Wir bleiben ein wenig hier oben auf dem Plateau. Dann fahre ich mit der Seilbahn wieder nach unten. Stefan geht zu Fuß. Danach geht es zum Einchecken und zum Abendessen ins Hotel.

Der Sonnenaufgang vom Fenster des Hotelzimmers aus gesehen ist nicht zu verachten.
Der Sonnenaufgang vom Fenster des Hotelzimmers aus gesehen ist nicht zu verachten.

Centennial Olympic Park

Bevor wir in die Stadt fahren, gehen wir noch außerhalb der Stadt zum Geocaching. So wollen wir die Rushhour und den Stau in die Innenstadt vermeiden. Unsere Rechnung geht auf. Nach einem schönen Spaziergang in der Natur kommen wir so gegen 11 Uhr in Downtown Atlanta an. Wir haben uns vorher ein Parkhaus mitten in der City ausgeguckt und bekommen dort auch problemlos einen Parkplatz. Das Parkhaus liegt direkt am Centennial Olympic Park.

Der Eingang zum Centennial Olympic Park im Herzen von Atlanta.
Der Eingang zum Centennial Olympic Park im Herzen von Atlanta.

In Atlanta fanden im Jahr 1996 die Olympischen Spiele statt. Der Centennial Olympic Park wurde zum Andenken an die Olympischen Spiele gebaut.

Pierre de Coubertin haben wir u.a. die Wiederbelebung der Olympischen Spiele zu verdanken. Er gründete 1894 das Internationale Olympische Komitee.
Pierre de Coubertin haben wir u.a. die Wiederbelebung der Olympischen Spiele zu verdanken. Er gründete 1894 das Internationale Olympische Komitee.

Heute ist er ein großer Platz, im Herzen der Stadt, an dem sich die Menschen gerne aufhalten. Es gibt Spazierwege, einen tollen Springbrunnen und natürlich die Olympischen Ringe.

In Atlanta steht immer noch vieles unter dem Zeichen der fünf Ringe
In Atlanta steht immer noch vieles unter dem Zeichen der fünf Ringe

CNN Center

Direkt am Centennial Olympic Park hat der Fernsehsender CNN seinen Hauptsitz. Da wir nur einen Tag Zeit haben, und die Führungen nicht gerade preiswert sind, verzichten wir darauf.

Im CNN Center it Atlanta
Im CNN Center it Atlanta

Das Gebäude an sich ist schon spannend genug. Ich habe 5 Jahre für RTL in Köln gearbeitet. Aber gegen das Atrium der CNN Zentrale wirkt der RTL Sitz richtig klein.

Schade, gerade wird keine Sendung aufgezeichnet
Schade, gerade wird keine Sendung aufgezeichnet

Nachdem wir uns umgeschaut haben, essen wir hier ein kleines Mittagessen. Auswahl hat man hier genug.

Die "Fressmeile" im CNN Center. Oben sind die Studios, Redaktionen und Büros
Die „Fressmeile“ im CNN Center. Oben sind die Studios, Redaktionen und Büros

Downtown Atlanta

Mit einem Becher Kaffee in der Hand machen wir uns jetzt auf den Weg, um die Innenstadt von Atlanta zu erkunden. Unser erster Weg führt uns zum Hard Rock Café. Nein, ich möchte nicht schon wieder etwas essen. Ich will einen Charm, also einen Anhänger für ein Armband, kaufen. Die Freundin meines Bruders sammelt diese.

Downtown Atlanta
Downtown Atlanta

Danach bummeln wir kreuz und quer durch Downtown Atlanta. Auf der Karte seht ihr, wo wir gelaufen sind. Wir haben ein paar schöne Ecken entdeckt.

Das Flatiron Building steht in einer schönen Ecke von Atlanta, finde ich
Das Flatiron Building steht in einer schönen Ecke von Atlanta, finde ich

Auf der Karte habe ich übrigens einen Bereich markiert, in dem wir gelandet sind, den man vielleicht besser meiden soll als Tourist. Uns hat ein Geocache hierher geführt. Kann ja sein, daß wir überreagiert haben, aber wir uns echt nicht wohl gefühlt. Die Menschen sahen nicht so vertrauenserweckend aus.

Coca-Cola ist in Atlanta allgegenwärtig
Coca-Cola ist in Atlanta allgegenwärtig

World of Coca-Cola

Als wir wieder am Centennial Olympic Park ankommen, stelle ich fest, daß wir noch ein wenig Zeit haben. Vor mir liegt die World of Coca-Cola. Ein fragender Blick zu Stefan und er schüttelt entschieden den Kopf. Er hat keine Lust darauf. Ich schon. Also wartet mein Mann geduldig auf mich, während ich die Welt der Zuckerbrause erkunde.

Prost, Mr. John Pemberton. Ihm verdanken wir die Zuckerbrause.
Prost, Mr. John Pemberton. Ihm verdanken wir die Zuckerbrause.

Zur Begrüßung bekommt man – ihr ahnt es sicher schon – eine Dose Coca-Cola angeboten. Danach gibt es einen kurzen Einführungsfilm zur Geschichte von Coca-Cola. Wusstet ihr, das die Cola früher lauwarm getrunken wurde? Und das John Stith Pemberton eigentlich einen Sirup gegen Kopfschmerzen erfinden wollte?

So wurde Coca-Cola in den Anfängen in Drogerien angeboten. Der Sirup wurde mit lauwarmem Sodawasser gemischt und dann getrunken.
So wurde Coca-Cola in den Anfängen in Drogerien angeboten. Der Sirup wurde mit lauwarmem Sodawasser gemischt und dann getrunken.

Danach geht es ins Museum. Ich bin fasziniert von den alten Werbetafeln und stehe ehrfürchtig vor dem Tresor, in dem das original Rezept aufbewahrt wird. Naja, eigentlich ist das nur ein Fake, denn das echte Rezept ist sicher in einem Banktresor hinterlegt.

Coca-Cola Automaten im Laufe der Zeit
Coca-Cola Automaten im Laufe der Zeit
So veränderte sich die Coca-Cola Werbung im Laufe der Jahre
So veränderte sich die Coca-Cola Werbung im Laufe der Jahre

Zum Abschluss gehe ich in den Probierraum. Hier kann man unterschiedliche Coca-Cola Produkte probieren, die weltweit hergestellt werden. Coca-Cola soll ja angeblich in jedem Land anders schmecken. Das kann ich jetzt bestätigen.

Im Tasting Room kann man Coca-Cola Produkte aus der ganzen Welt probieren
Im Tasting Room kann man Coca-Cola Produkte aus der ganzen Welt probieren

Limonade aus Afrika oder Asien. Schmeckt interessant. Für Deutschland wird übrigens Mezzo-Mix angeboten. Diese Mischung kennt man anscheinend nur in Deutschland.

Limonade aus Afrika .....
Limonade aus Afrika …..

Der Abend und die Cheescake Factory

Nach dem Besuch im Museum sammle ich meinen Mann Stefan wieder ein und wir gehen zum Auto. Abendessen gibt es heute in der Cheesecake Factory. Penny und die Big Bang Theory lassen grüßen.

Nach anderthalb Tagen geht unsere Reise weiter. Es hätte ganz bestimmt noch mehr zu sehen gegeben. Wir haben die Highlights gesehen. Aber vor alle im Umland von Atlanta hätte es noch ein paar Ecken gegeben, die mich interessiert hätten. Ganz bestimmt hätte ich auch eine Tour durch das CNN Hauptquartier gebucht, wenn mehr Zeit gewesen wäre.


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    Übersichtskarte

CNN Headquater
Ecke Baker Street
Ecke Broadstreet
Flatiron Buildung
Hard Rock Cafe
Hier haben wir uns nicht wohlgefühlt.
Mercedes-Benz Stadion
Parkhaus
World of Coca-Cola

    Hier habe ich übernachtet

Wir haben im La Quinta Inn & Suites by Wyndham Atlanta Ballpark/Galleria außerhalb der Stadt gewohnt. Das war eine gute Wahl. Das Zimmer war sehr groß, das Frühstück typisch amerikanisch ok und wir hatten einen tollen Blick auf die Skyline der Stadt. Außerdem gab kostenlose Parkplätze.

La Quinta Inn & Suites by Wyndham Atlanta Ballpark/Galleria
2415 Paces Ferry Road S.E.
Atlanta, GA, 30339

    Hier könnt Ihr parken

Im Lanier Parking (Georgia Aquarium Parking Garage) kann man bequem parken. Das Parkhaus liegt direkt am Centennial Olympic Park und somit mitten in Downtown Atlanta.

Lanier Parking (Georgia Aquarium Parking Garage)
242 Ivan Allen Jr Blvd NW
Atlanta, GA 30313

Hallo, ich bin Heike. Geboren bin ich am linken Niederrhein, wo ich zusammen mit meinem Mann Stefan lebe. Meine Reisen finanziere ich als freiberufliche IT-Beraterin, sitze also die meiste Zeit am Schreibtisch. Meine Leidenschaft gilt allem, was mich aus dem Haus bringt: dem Reisen, Tagesausflügen, Wochenend- und Städtetouren. Und wenn ich dann wieder zu Hause bin, teile ich meine Eindrücke darüber gerne mit euch auf meinem Reiseblog.

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